Spenden in der Not

Spenden in der Not

Ich habe es in meiner Nachricht vor einigen Tagen bereits angedeutet: Die Hilfsbereitschaft vieler Menschen, zu den Orten der Flutkatastrophe hinzufahren und dort tatkräftig mit anzupacken, ist gewaltig. So gewaltig, dass die Organisatoren vor Ort an ihre Grenzen kommen. Aus diesem Grund rufen viele Hilfsorganisationen dazu auf, nicht einfach auf eigene Faust loszufahren, sondern sich zuvor bei einer der vielen Hilfshotlines zu erkundigen, ob und wo Hilfe gebraucht wird.
Woran es aber immer mangelt, wenn es darum geht eine Existenz wieder neu aufzubauen, ist Geld. Darum sind Geldspenden sehr erwünscht!

Die beiden Freundinnen Maria und Lumen aus Erftstadt-Gymnich haben sich das auch gedacht und einen Waffel-, Keks- und Kuchenverkauf in ihrer Heimatstadt organisiert. Der Erlös soll zu 100% an die Flutopfer gehen. Dadurch kamen bisher sage und schreibe 17.000,- Euro zusammen! Wer mir das nicht glaubt, hier geht's zur Quelle (WDR Hier und heute @Instagram): https://www.instagram.com/p/CRypXA6K2hg

Mein Arbeitgeber, das Bistum Aachen, wird einen zweistelligen Millionenbetrag für die Beseitigung der Flutschäden zur Verfügung stellen. Menschen, die von der Flut in finanzielle Not geraten sind, können sich an ihr Pfarrbüro wenden und erhalten dort direkte und unkomplizierte Hilfe aus Kirchensteuermitteln. Damit hat indirekt jede:r Kirchensteuerzahler:in schon etwas Gutes getan.
Wer darüber hinaus spenden möchte, aber noch nicht weiß wohin, wird hier fündig: https://www1.wdr.de/nachrichten/spenden-spendenkonto-betroffene-unwetter-schaeden-100.html
Neben Geldspenden sucht das Deutsche Rote Kreuz Blutspender:innen, denn durch das Hochwasser sind Blutkonserven knappt geworden. Mehr dazu hier: https://www.blutspendedienst-west.de/magazin/blutspende/flutkatastrophe-beeintraechtigt-blutspende-massiv