Olympia mal anders

Olympia mal anders

Neben der Flutkatastrophe sind auch die olympischen Spiele in aller Munde. Nachdem mach sie letzte Jahr um ein Jahr verschoben hat, findet seit dieser Woche Olympia 2020 in Tokio statt. Nicht unumstritten, denn abseits von Corona und den Risiken einer Ansteckung und Verbreitung, kosten die olympischen Spiele eine ganze Menge Geld für das gastgebende Land. Trotzdem sind die Spiele im Zeichen eines fairen internationalen Sportgeistes, ein wichtiges Symbol für weltweite Kooperation und Zusammenarbeit

Und wäre es nicht schon besonders genug, dass Olympia 2020 faktisch im Jahr 2021 stattfindet, stechen diese Spiele auch in einem anderen Bereich hervor: Seit der Antike haben die olympischen Spiele wohl noch nie so wenig die Umwelt belastet, wie in diesem Jahr. Durch den Zuschauerverzicht spart man sich zahlreiche Flugreisen und Chaos an den Flughäfen und Bahnhöfen, die Müllbelastung vor Ort ist wesentlich geringer und selbst die Betten im olympischen Dorf sind aus Pappe. Doch damit nicht genug, so besteht die Tribüne für die Siegerehrungen aus recyceltem Plastikmüll und selbst die Edelmetalle der Medaillen wurden aus recyceltem Elektroschrott gewonnen. Durch landesweite Sammelaktionen kamen auf diese Weise rund 32kg Gold, 3.500kg Silber und 2.200kg Bronze (Kupfer und Zink) zusammen.

So oder so werden die olympischen Spiele 2020 in die Geschichte eingehen. Aus meiner Sicht eher positiv als negativ :-)