Nein heißt nein!

Nein heißt nein!

Abends endlich mal wieder in die Disko oder in eine Bar gehen; das wünschen sich viele. Mehr und mehr werden die Corona-Beschränkungen wieder gelockert und das Leben kehrt zurück. Manche Bars haben schon wieder geöffnet und - so wie es aktuell aussieht - werden auch die Nachtclubs nicht mehr lange auf sich warten lassen müssen.
Aber so schön die Zeit in solchen Etablissements auch ist, vor allem für manche Frauen hatte es auch Schattenseiten: Männer, die ein "Nein!" nicht akzeptieren können, Gefahr durch KO-Tropfen, blöde Sprüche, Schweißgeruch...

Eine gute Nachricht habe ich aus St. Petersburg (Russland) entdeckt. Trinity Allie saß dort in einer Bar und genoss ihre Drinks, bis ein Mann anfing sie und ihre Begleiterin zu belästigen. Der Barkeeper bemerkt die Situation und reichte ihr eine Quittungsklemme mit einer Notiz darin: "Wenn dieser Typ dich belästigt, lege deinen Pferdeschwanz auf die andere Schulter – dann lasse ich ihn herausschmeißen. Er ist sogar mir unheimlich." Allie und ihre Freundin nahmen das Angebot dankend an. Später schrieb sie in den sozialen Medien von der Aktion: "Wir brauchen mehr Barkeeper wie diesen!"

Es gibt Stimmen die sagen: Sind die Frauen doch selbst Schuld, wenn sie sich so aufreizend anziehen. Dieses Argument ist so alt, dass es sich sogar schon im Koran findet. Daraus ist das Gebot zum Tragen einer Burka entstanden. Mit anderen Worten: Anstatt von den Männern zu erwarten ihre Triebe zu zügeln und Manieren zu zeigen, erwartet man von den Frauen ihren Körper zu verstecken. Das klingt in meinen Ohren total schräg... Leben und leben lassen. Wenn sich Damen entsprechend präsentieren ist das ihre Sache. Man(n) kann es genießen, aber "Nein" heißt nun einmal "Nein!", auch wenn ich das in dem Moment vielleicht nicht hören möchte. Das lernt man doch schon als kleines Kind, oder? :-)