Gutes aus der Region

Gutes aus der Region

Mit meinen frohen Botschaften versuche ich auch immer einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zu ermöglichen und da gehören gute Nachrichten aus aller Welt einfach mit dazu.
Doch hin und wieder gibt es auch einiges Gutes aus der Region zu berichten (wer Hinweise dazu hat, gerne her damit!).

Gleich drei gute Nachrichten habe ich aus NRW gefunden, wobei wir uns geografisch von Norden nach Süden vorarbeiten:

  • In Detmold hat sich Henne Sigrid angewöhnt, zum Eierlegen auf das Grundstück der Nachbarn zu gehen. Das Problem: Sie muss dafür eine Straße überqueren. Damit sie dabei keine Federn lassen muss, hat sie nun eine passende Warnweste erhalten. Das Video dazu ist einfach entzückend: https://www.instagram.com/p/CJy9O-HqkN6

  • Im Dortmunder Zoo gibt es Nachwuchs. Aus vielen Zoos in aller Welt hört man nun von Schwangerschaften und Nachwuchs wohl aufgrund der lockdownbedingten Ruhe vor Zoobesucher. Jedenfalls sind im Dortmunder Zoo Anfang November fünf Zwergotter zur Welt gekommen. Auch sie sind einfach putzig anzusehen: https://www.instagram.com/p/CJwHzsqKYmk

  • Mein persönliches Highlight der guten, regionalen Nachrichten kommt aus Aachen: An der RWTH-Aachen haben Wissenschaftler ehrenamtlich ein kostengünstiges Beatmungsgerät entwickelt. Rund 10x günstiger in der Herstellung und genauso effektiv. Das soll vor allem ärmeren Regionen der Erde zu Gute kommen, wo Menschen, die schwere Covid-Krankheitsverläufe haben, oft dem Tode geweiht sind, weil sich nicht künstlich beatmet werden können. Eine erste Kleinserien soll nun für Kamerun gefertigt werden.

Trotz Lockdown, Januar und schlechtem Wetter passiert so viel Gutes, auch in NRW. Lockdown ist anscheinend nicht gleichbedeutend mit Stillstand, sondern eröffnet neue Möglichkeit sich einzubringen, abseits vom Alltagswahnsinn, der uns vor Corona öfter als uns lieb war, im Griff hatte. Wann konnte bzw. musste man schon mal so kreative sein, wie jetzt, um seine (Arbeits-)Zeit sinnvoll zu füllen? Auch ich als Schulseelsorger muss, zusammen mit meinen Kolleg*innen schauen, wie Seelsorge auch ohne Kontakt funktionieren kann. Wir entwickeln gerade ein paar sehr interessante Ideen, für die wir abseits von Corona kaum Zeit gehabt hätten :-)