Gezwungenes Glück

Gezwungenes Glück

Es gibt Situationen, da ist man zufrieden mit einem Ergebnis, auch wenn man die Lösung zunächst gar nicht will. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben; Angst oder Sturheit sind wohl die Häufigsten. Meistens sind es andere Menschen, die die Not einer anderen Person erkennen und sie mit ihrer Hilfe zu ihrem Glück "zwingen". Ob das nun gut oder schlecht ist hängt stark von der Situation ab.

In einer Situation, die vor kurzem in meiner Nachbarstadt Krefeld passiert ist, würde ich die ungewollte Hilfe als gut bezeichnen: Ein kleines Kätzchen ist auf ein Hausdach geklettert und kam von selbst nicht mehr herunter. Passanten riefen die Feuerwehr herbei, die mit einer Drehleiter der Katze zu retten versuchten. Ihr war die ganze Aktion aber nicht geheuer, sodass sie, statt zu den Feuerwehrleuten zu laufen, in einen Kamin kletterte. Dort steckte sie dann richtig fest. Die Feuerwehrleute musste daraufhin den Kamin aufbrechen, um die Katze daraus zu bergen. Verängstig und nach wie vor unkooperativ wurde sie dann von den Feuerwehrleute nach unten gebracht.

Letztlich wird sich das kleine Kätzchen wohl doch über die Rettung gefreut haben. Es ist schwer die richtige Entscheidung zu treffen, wenn man nicht alle Fakten kennt. Ähnliches beobachten wir gerade mit den Corona-Impfung: Wie funktioniert der Impfstoff im Körper? Was löst er aus? Was sind die Langzeitfolgen? Die Ungewissheit erzeugt bei einigen Menschen Angst. Der Staat versucht gerade mit Beschränkungen zu einer Impfung zu animieren. Damit sollen die Menschen sozusagen zu ihrem Glück gezwungen werden. Ich kann verstehen, wenn sich viele in dieser Situation so fühlen, wie die kleine Katze auf dem Dach. Ich hoffe, dass wir am Ende aber trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis sein werden! :-)