Die Masken schlagen zurück

Jeder kennt sie, fast jeder trägt sie: Die mittlerweile allgegenwärtigen Corona-Schutzmasken für Mund und Nase. In Zeiten, in denen die Infektionszahlen leider wieder durch die Decke schießen, wird das Tragen der Masken immer wichtiger.
Fakt ist: Masken, so unangenehm sie auch sein mögen, reduzieren die Ansteckungsgefahr erheblich.

Noch besser wird es allerdings, wenn die Masken nicht nur passiv vor der Ausbreitung der Viren schützen, sondern sogar aktiv die Viren bekämpfen können.
Mehrere Unternehmen haben jetzt einen solchen Typ von Maske entwickelt: Mit Hilfe einer speziellen Oberflächenbeschichtung aus stark positiv geladenen Teilchen, die die Hülle von gekapselte Viren, wie das SARS-CoV-2 (Corona-)Virus, zerstören und die Viren somit unschädlich machen.

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Damit wird zwar die Maske nicht gleich zum Allheilmittel, aber sie muss dann nicht mehr nach jedem Gebrauch gründlich abgekocht oder desinfiziert werden. Außerdem kann sie auch nach längerem Tragen ohne weiteres angefasst werden, weil sich auf ihr keine Viren festsetzen können.
Ich bin immer wieder überrascht wie schnell die Menschen technische Lösungen entwickeln können, wenn die Not groß genug ist. Manche von uns werden sich vielleicht an Zeiten der Mondfahrt erinnert wissen, wo das Rennen zum Mund auch nur wenige Jahre Entwicklung brauchte. Was wir Menschen wohl noch alles erreichen könnten, vor allem im Bereich des Klimaschutzes, wenn nur mit ausreichend Druck darin geforscht wird? Ein paar solcher Lösungen habe ich in meinen Impulsen ja schon erwähnt, viele weitere werden hoffentlich noch folgen :-)