Das Licht am Ende des Tunnels

Das Licht am Ende des Tunnels

Am 28.12. habe ich schon einmal eine "frohe Botschaft" mit diesem Titel veröffentlicht. Anlass gab mir zu der Zeit die Freigabe der ersten Corona-Impfstoffe und die kurz danach langsam anlaufende Impfkampagne.
Langsam ist sie in der Tat angelaufen, gab es zu Beginn noch viel zu wenig Impfstoffe; die Produktion wurde seitdem immer weiter hochgefahren und jetzt noch kann der Bedarf noch lange nicht gedeckt werden.

Die gute Nachricht ist aber, dass die Kurve der zur Verfügung stehenden Impfstoffe exponentiell steigt, das heißt, dass mit jeder Woche immer mehr Impfstoff produziert und verimpft wird, als noch in der Woche zuvor. Mittlerweile erhalten rund 1.000.000 Menschen jeden Tag eine Impfung in Deutschland; das sind mehr als doppelt so viele, als vor einer Woche. Bei einer Bevölkerung von 83 Millionen ist ein Ende jetzt also wirklich bald abzusehen. Theoretisch könnte es schon in wenigen Wochen soweit sein, dass alle zumindest eine Impfung erhalten haben. Faktisch wird es aber immer welche geben, die sich nicht impfen lassen wollen und das ist auch in Ordnung. Das Gute ist nämlich: Nicht jeder muss geimpft sein, um die Pandemie zu beenden. Es genügt eine sogenannte Herdenimmunität, die einsetzt, sobald mindestens 60% vollständig geimpft sind.

Ich kann das Licht am Ende des nun doch sehr langen Tunnels schon auf meiner Haut spüren. Das wird dann hoffentlich das letzte Jahr sein, in dem wir uns in unserem Alltag mit den Folgen des Virus herumschlagen müssen. Als nächstes muss es dann darum gehen auch den Rest der Welt möglichst schnell immun zu machen, damit das Virus nicht noch weiter mutieren kann und womöglich die Impfungen wirkungslos werden. Aber wer will schon den Teufel an die Wand malen? Die Impfstoffproduktion wird immer weiter hochgefahren und die zahlreichen Hilfsorganisationen sind schon fleißig dabei sich auf eine weltweite Impfkampagne vorzubereiten. Neudeutsch würde man jetzt sagen: Läuft! :-)