Tierwohl

Tierwohl

Die Bewahrung der Schöpfung ist seit jeher ein christlicher Auftrag (vgl. u.a. Genesis 2,15 sowie die päpstliche Enzyklika Laudato Si). Teil der Schöpfung sind, neben Pflanzen und Menschen, auch Tiere. Zwar verbieten christliche Traditionen nicht den Verzehr von Tierfleisch, aber trotzdem verpflichten sie zur Sicherstellung von Tierwohl. Unnötige Quälerei ist in diesem Zusammenhang absolut zu vermeiden. Etwas, das in der industriellen Massentierhaltung der letzten Jahrzehnte mehr und mehr aus dem Blick geraten ist.

Doch auch an dieser Front tut sich Gutes und das sogar im Großen: Queen Elisabeth II. von Großbritannien verkündete vor einigen Tagen die Pläne der britischen Regierung, den Tierschutz massiv zu verbessern. So soll Tierquälerei in Zukunft bis zu 5 Jahren Haft nach sich ziehen. Außerdem gibt es einen Exportverbot lebender Tiere für die Schlachtung sowie ein Haltungsverbot von Primaten als Haustiere. Schließlich soll auch das Töten von Schweinen durch Kohlendioxid beendet werden. Die Queen betonte in Ihrer Ankündigung, "dass Tiere sich ihrer Gefühle und Emotionen bewusst sind - und Freude und Vergnügen sowie Leiden und Schmerz empfinden können." (Quelle: zdfheute@Instagram)

Wie wichtig diese Maßnahmen sind, zeigt, dass die Queen selbst diese Gesetzesvorhaben verkündet. Normalerweise übernimmt das ein/e Pressesprecher:in. Ich bin der Meinung, dass sich viele westliche Staaten von diesen Maßnahmen eine Scheibe abschneiden sollten. Immerhin ist in Deutschland ab 2022 das Töten männlicher Küken bei der Zucht verboten. Mehr und mehr rückt die Bedeutung des Tierschutzes wieder in das Bewusstsein des Menschen. Das erfüllt mein christlich geprägtes Herz mit großer Freude :-)