Berufung

Berufung

Es gibt diese Tätigkeiten, die mehr sind als Jobs. Es sind Berufe im wahrsten Sinne des Wortes: Berufungen, die man aus ganzem Herzen und mit voller Leidenschaft ausübt. Das gibt es in der freien Wirtschaft, aufgrund des dort vorherrschenden Wirtschaftsdrucks, eher selten. In StartUp-Unternehmen mit einer kleinen Belegschaft und einem engen Bezug zum Produkt gibt es das wiederum häufiger. Am Häufigsten findet man Menschen, die sich zu etwas berufen fühlen, in sozialen Berufen: Sozialpädagog:innen, Sozialarbeiter:innen, Pfleger:innen, Polizist:innen, Feuerwehrleute, Erzieher:innen, Seelsorger:innen, Jugendleiter:innen uvm.
Manche Menschen haben einen Job und gehen ihrer eigentlichen Berufung sogar ehrenamtlich nach (u.a. freiwillige Feuerwehr).

Einer davon, der seiner Berufung als Rettungsschwimmer beim DLRG seit über 40 Jahren nachgeht, ist Klaus Scheler. Auch mit seinen 76 Jahren denkt der frühere Mathematikprofessor aus Sachsen-Anhalt nicht daran, damit aufzuhören.
Ihm geben die Menschen, die er rettet, so viel Dankbarkeit zurück und freuen sich auch nach Jahren noch ihn zu sehen. Mittlerweile bildet der erfahrene Rettungsschwimmer auch selbst Rettungsschwimmer:innen in Prerow an der Ostsee aus. Sein Alter sei ihm dabei nicht im Weg, wie er sagt.

Ein schönes Beispiel das zeigt, dass es mit der Rente nicht vorbei sein muss. Ganz im Gegenteil kann der Ruhestand sogar eine Chance sein, die wahre Berufung zu entdecken und ihr nachzugehen. Zeit dafür hat man dann ja genug und einer sinnvollen Aufgabe nachzugehen lässt den Lebensabend auch gleich um ein vielfaches glücklicher erscheinen.
Eine gute Anlaufstelle, wenn man selbst nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit sucht, ist die Seite der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland: https://www.ehrenamt.de/1419_Ehrenamt_finden.htm
Lass es mich wissen, wenn du deine Berufung gefunden hast :-)