Auf den Hund gekommen

Dass Hunde ein besonders ausgeprägtes Riechorgan haben, ist allgemein bekannt. Schon seit Jahrtausenden nutzt der Mensch diese besondere Fähigkeit von Hunden, um Dinge, Tiere oder Personen zu finden. Jagdhunde und Drogenspürhunde sind allgemein bekannt. Etwas neuer sind hingegen Corona- oder Borkenkäferspürhunde.

Ganz recht, seit einigen Monaten schon gibt es Hunde, die in der Lage sind mit dem Coronavirus infizierte Personen zu identifizieren. Was das Coronavirus für uns Menschen ist, ist der Borkenkäfer für die Nadelwälder in Deutschland: Überdurchschnittlich schnell vermehrt sich dieser Käfer in den von langer Trockenheit geplagten Bäumen. Ohne die Hunde wäre es für den Menschen fast unmöglich einen Käferbefall frühzeitig zu erkennen. Die geschulten Hunde erledigen das jetzt in einer rasenden Geschwindigkeit, wie das folgende Video anschaulich zeigt:

Seit 2010 werden solche Hunde bereits eingesetzt. Bis zu 60 Hektar pro Tag kann ein fertig ausgebildeter Hund absuchen.
Wer mehr zum Borkenkäfer erfahren möchte und warum er aktuell für die Waldbestände so gefährlich ist, wird auf Wikipedia fündig.
Die langfrisitge Lösung des Borkenkäfer- und Trockenheitsproblem wird allerdings sein, zukünftig mehr auf Mischwälder zu setzen. Je mehr Vielfalt, ums diverse der Artenreichtum und umso ausgeglichener das Ökosystem. Doch das ist ein langer Prozess...
Auch wenn wir wohl nicht mehr viel von den neuen Wälder mitbekommen werden, so können zumindest unsere Kinder bzw. Enkelkinder davon profitieren :-)