Artenvielfalt unter den Panelen

Artenvielfalt unter den Panelen

Windkraftanlagen und Solarparks boomen! Sie sind nämlich nach wie vor die effektivste Form der ökologischen Stromerzeugung. Auch Biogasanlagen sind ein wichtiger Player im ökologischen Strommix. Sie benötigen allerdings viel Biomasse, die vorher auf Feldern angebaut werden muss und dadurch nicht mehr für Nahrungsmittel zur Verfügung stehen. Aber auch Windkraftanlagen sind nicht unumstritten, so vertritt vor allem der NABU die These, dass die Windräder Vögel verletzen können. Doch auch dafür gibt es mittlerweile gute Lösungsansätze. Solarparks hingegen verbrauchen viel Fläche, die nicht gut vom Menschen genutzten werden können.

Aber auch dafür gibt es eine Lösung: Eine britische Studie hat herausgefunden, wie man Solarparks so anlegen kann, dass sie die Insektenvielfalt unterstützen. Richtig angelegt bieten die Solarpanele schattige Plätzchen für zahlreiche Blumen, die nicht gerne im direkten Sonnenlicht stehen. Außerdem schützen sie den Boden vor zu schneller Austrocknung und bieten den Insekten unter den Panelen Schutz vor Vögeln. Wichtig ist, dass sowohl frische Luft als auch ausreichen Wasser bei Regenfällen zwischen die Panele kommt und den Pflanzen im Schatten zur Verfügung steht. Erste Konzepte dieser ökologischen Solarparks werden bereits erprobt.

So können Solarparks in Zukunft dabei helfen die Artenvielfalt zu schützen und einen Ausgleich zu der einheitlichen Pflanzenwelt auf den Ackerflächen bieten. Artenvielfalt ist in der Insektenwelt wichtig, damit nicht einige wenige Arten die Oberhand gewinnen: Wer will schon nur Fliegen, Mücken und Wespen um sich herum haben?
Dann doch lieber auch Schmetterlinge, Bienen und Marienkäfer :-)